Tourentage 2010

Am 3.7.2010 geht es los. Wir fahren mit 2 Fahrzeugen und 5 Bergsteigern Richtung Schweiz. Es geht nach Grindelwald. Um ca. 16:00 Uhr kamen wir dann an unseren Campingplatz "Eigenordwand" an. Der Campingplatz befindet sich nächst dem Zentrum Grindelwald, 10 Minuten (Fußmarsch) von der Bahnstation Grindelwald Grund entfernt. Nach einem kurzem Marsch durch Grindelwald, sehr, sher teuer, wollten wir noch am Campingplatz eine Pizza schnabulieren. Leider war bei unserer Ankunft schon Küchenschluss, so gab es nur mehr vorm Schlafengehen ein Bier um 5 Schweizer Franken und dann ging es ins Zelt. Tagwache um 06:00 Uhr, damit wir den ersten Zug Richtung kleines Scheidegg erwischen. Um 05:50 Uhr fing es stark zu regnen an, echt toll, da wir ja die Zelte abbauen mussten. Im Regen wurden dann die Zelte abgebaut und ins Auto verstaut. Das Auto ließen wir am Parkplatz des Campingpaltzes (gebührenfrei) stehen und dann gingen wir zu Fuß zum Bahnhof. Am Bahnhof kauften wir die Karten für die Bahn (nicht gerade billig) und einen Kaffee (billiger) und dann startete auch schon unser Abenteuer Jungfrauenjoch. Zuerst geht es mit dem Zug aufs kleine Scheidegg. Hier war das berühmte Hotel Bellevue, bekannt aus Funk und Fernsehen, von wo aus auch die ersten Besteigungen der Eiger Nordwand beobachtet wurden. Apropos Eiger, von unten schaut er auch nicht so gewaltig aus,a ber des do näher man ihm kommt, desto gewaltiger wird die Wand. Für uns ging es aber weiter bin der nächsten Bahn durch das Eigermassiv Richtung Jungfrauenjoch. Nach zwei Stationen, Eiger und Eismeer, tolle Sicht direkt in die Eigernordwand, muss man gesehen haben, kamen wir dann nach ca. einer Stunde Fahrt am Jungfrauenjoch an. Wir machten uns sofot auf den Weg Richtung Mönchsjochhütte. Um 11:00 Uhr kamen wir dann auf der Hütte an, wir packten unsere Sachen aus und starteten gleich mal Richtung Mönch. Das Wetter war durchwachsen, teilweise Nebel, leichter Regen und dann wieder Sonnenschein. Wir versuchten es trotzdem. Nach einigen Steilstufen, Kletterereien im 2er Bereich, Schneegraden, einer 45 Grad steilen Schneeflanke und dem Abschlussgipfelgrad kamen wir am Mönch (4109 m) an. Für einige unserer Bergsteiger der erste 4000er. Nach ein paar Gipfelfotos im Sonnenschein ging es wieder hinunter. Da es schon recht spät war und auch recht warm, war das hinuntergehen kein Honiglecken mehr. Die Grade brachen teilweise ab und der Schnee war patzweich. Nachdem wir fast alles runtergesichert hatten, kamen wir doch noch um ca. 19:30 Uhr bei der Hütte an. Da gab es dann ein gutes schweizer Bier (das schmeckt auch nicht so schlecht, obwohl das Bier am Waxriegelhaus besser ist) und ein schackhaftes Abendessen. Am nächsten Tag ging es dann im Sonnenschein Richtung Walchergrad- bzw. horn.  Nach der Besteigung des Walcherhorns auf 3688 m geht es dann wieder Retour zur Mönchsjochhütte . Am Nachmittag geht es zur Spinx bzw. zur Station Jungfraujoch. Wir besichtigten diese (Eishöhle mit Skulputen, Restaurantes, Aussichtsplateau usw) und dann ging es wieder zurück. . Am nächsten Morgen wieder starker Nebel. Wir spazierten zur Station und fuhren wieder ins Tal, wo wir am Eigergletscher ausstiegen. Nach der Besichtigung der alten Mittlegihütte marschierten wir den Eigertrail zum Einstieg der org. Eiger Nordwandroute und danach ging es zu Fuß zum kleinen Scheidegg. Von dort aus fuhren wir mit der Bahn nach Grindelwald, dort ging es zum Campingplatz, tuschen und Pizzaessen (leider gab es wieder keine Pizza, da die Küche schon wieder geschlossen). Nach dem Tuschen starteten wir dann die Heimfahrt. In Interlaken noch beim Mc Donalds eingekeht und dann ging es Richtung Heimat. Viel Spaß mit den Fotos

 

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